Ist das das Ende einer internationalen Beteiligung ?

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Ist das das Ende einer internationalen Beteiligung ?

Beitrag  Admin am So Okt 09, 2011 7:08 am

Was ist eigentlich dran, das der deutsche Michel seinen Arsch nicht aus dem Sessel bekömmt. Liegt es vielleicht daran, dass man ein Identitätsproblem hat? Eigentlich steht nach den Berichten der Medien doch noch super da, wenn man dies mit den Nachbarländern vergleicht. Warum sollte man also etwas ändern?
Die Medien haben gute Arbeit geleistet. Wir wurden darauf gepolt, dass wir wieder Mal alles richtig gemacht haben, das wir soviel Geld haben, das wir sogar noch den barmherzigen Samariter spielen können. Deutschland schultert den Mammutanteil des Paketes, Deutschland ist federführend was die Richtung anbetrifft.
Es spiegelt sich auch in dem Protestverhalten der Deutschen wieder. 20 Leute von angemeldeten über 200 sind auf den Weg nach Brüssel? Geht’s noch, wo ist denn die Masse von Deutschen, die für ECHTE DEMOKRATIT JETZT! Sind. Klar eigene Veranstaltung in der Hauptstadt Berlin und anderen Städten, wo wenn möglich alle hinkommen sollen, aber international tote Hose. Dabei würde es genau da notwendig sein, um unsere Bereitschaft zu demonstrieren und uns mit den übrigen Ländern solidarisch zu erklären.
Was ist das denn für eine Nationalistische Sache? Da kloppt man sich Wochenlang darum das nationalistisches Gedankengut aus dem Mainstream der Gruppe verschwinden soll und selbst steht man dafür mit seinem Verhalten ein.
Ich denke dass wir den Kurs der bestehenden Regierung bereits verinnerlicht haben. Nur nicht auffallen, alles in den eigenen Grenzen abhandeln, aber nach außen Schulterschluss demonstrieren. Des weiteren sich nur nichts aus der Hand nehmen lassen, alle Strömungen von außen zum erliegen bringen, durch gezielte pushing Aktionen um die eigenen Inhalte ständig auf der Poolposition zu halten, klärende, reinigende Diskussionen unterbinden und unterdrücken, ablenken von der eigenen Unfähigkeit durch posten von „without content“ Beiträge, die man dann zur eigenen Verteidigung heranziehen kann.
Was mir fehlt ist eine klare Positionierung. Ich denke dass dies unbedingt notwendig ist. Dazu gehören eine nach außen vertretende Meinung, was wie und wann geändert werden sollte. Außerdem eine lösungsorientierte Diskussionsplattform, wo sich jeder einbringen kann, auch diejenigen, die vor ihren PCs sitzen und ihre Meinung vertreten. Man kann nicht auf der einen Seite davon sprechen sich zu vernetzen und dann eine Schiene fahren, die aussagt, dass Revolution auf der Strasse stattfindet. Welche peinliche Situation dabei entstehen kann, sieht man an den 20 Leuten, die jetzt 82 Mio. Deutscher in Brüssel vertreten.

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