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Brauche ich eine Community?

Beitrag  Admin am Fr Sep 23, 2011 2:39 pm

Ich bin immer wieder erstaunt über die Leute die meine Artikel lesen und dann aktiv werden, um mich in eine Richtung zu überzeugen, die ich nicht vertrete.
Deshalb hier nochmals eine Erklärung zu welcher Grundkonzeption ich tendiere.
Ich habe in meinem Leben immer alles alleine auf die Reihe bekommen müssen, was mir gezeigt hat, das es sich durchaus lohnen kann, sich einer Philosophie zu verschreiben, die keine Gruppenangehörigkeit in dem Sinne voraussetzt.
Ich fand es in Hesses Sidharrtha ganz gut dargestellt.
Es scheint wichtig zu sein, sich nichts und niemanden zu verschreiben, weil es eine Festlegung ist und somit die Richtung bereits vorbestimmt. Wichtig scheint zu sein, dem Spektrum der Möglichkeiten offen zu begegnen.
Da die meisten, vermute ich Mal, das nicht berücksichtigen, sich also einer Idee oder Person unterwerfen, können sie auch nur den Inhalt dessen wiedergeben und vertreten, von dem sie überzeugt wurden.
Es ist schwierig sich mit jemanden zu unterhalten, der die Lösung bereits in der Tasche hat und für Neue Ideen somit nicht mehr offen ist.
Das interessante daran ist, das man als Einzelgänger trotz aller möglichen Anstrengungen das ganze Leben eben Einzelgänger bleibt.
Man ist niemanden und nichts zugehörig. Das ist Freiheit, Selbstbestimmung und der Weg, der in eine mögliche Zukunft führt.
Egoistisch, Narzisstisch und von sich selbst überzeugt?
Klar doch.
Ich habe erkannt, dass es keine zwei gleiche Menschen auf der Welt gibt, alles Originale und wer sich zu einer Kopie degradieren lässt, selber Schuld.
Ich weiß dass ich mich von allem trennen kann, nur nicht von mir selbst.
Deswegen finde ich einen Gruppenzusammenschluß, der auf einem Hierachieprinzip aufgebaut wird sehr bedenklich für die eigene Entwicklung. Man wird quasi fremdbestimmt, dem demokratischen Irrsinn unterworfen, ohne eine Möglichkeit zu haben sich dagegen zu wehren.
Meiner Meinung nach kann es nur eine Möglichkeit für wirkliche Freiheit und Selbstbestimmung ohne der Gefahr des fremdbestimmens geben.
Die Welt in Anteilsscheine aufteilen, das bedeutet, das jeder einen verbrieften Anteil hat, den er je nach dem dort hinterlegen/anlegen kann wo er es für richtig findet und kann ihn auch einer Gruppe zur Verfügung stellen um Mehrheiten zu bilden.
Man bekommt ihn bei der Geburt und verliert ihn mit dem Tod.
Warum alles verlieren wenn man stirbt?
Weil niemand etwas mitnehmen kann und um ein Ungleichgewicht zu verhindern.
Anhand der Anteile und wo man ihn angelegt hat wird dann ein erwirtschafteten Gewinn hinzugezählt. Verluste gibt es nicht.
Je nachdem wo und wie viel ich von den Anteilen investiere, kann ich mich selbst bereichern und meinen Lebensstandard erhöhen.
Wie und wo bleibt mir überlassen.
So ist gewährleistet, dass jeder für sein Glück selbst verantwortlich und das die Neugeborenen nicht bereits bei Geburt mit etwas vorbelastet sind, was ihr Leben in Zukunft prägen wird.
Es würde auch so aussehen, das die Anteilsscheine bis zu einem gewissen Alter dafür sorge trägt, das dem Kind eine sorgenfrei Kindheit garantiert wird.
Also wenn schon Gruppenzusammenschlüsse, dann bitte auf freiwilliger Basis zum Wohle aller und einem selbst. Andere Gruppendynamiken, die darauf abzielen jemanden zu überzeugen und überzustülpen lehne ich kategorisch ab.

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